Kein Verfahren gegen GuttenZwerg?

Ich bin mal gespannt, ob die Autoren, deren Texte Herr von und zu GuttenZwerg so fleißig als Grundlage für seine Doktorarbeit nutzte, tatsächlich nicht gegen ihn klagen. Und ob das zuständige Gericht tatsächlich glaubt, anschließend wegen mangelnden öffentlichen Interesses kein Verfahren einleiten zu müssen. Mehr dazu steht heute in der Berliner Zeitung.

Für mich stehen mittlerweile zwei Dinge fest. Denn ich kann mir in beiden Punkten nichts anderes mehr vorstellen:

  1. Eine Rückkehr in die große Politik kann und darf es für Herrn GuttenZwerg nicht geben. Auch nach all den Monaten scheint er keinerlei Gründe zu sehen, warum er sich schämen und vor der Öffentlichkeit zu Kreuze kriechen sollte. Das ist charakterlich mehr als bedenklich und darüber hinaus völlig verantwortungslos gegenüber allen Studierenden.
  2. GuttenZwerg hat die Arbeit niemals selbst geschrieben. Sein Verhalten seit Bekanntwerden der ersten Plagiatsvorwürfe bestärkt mich in diese Auffasung. Und innerhalb seines Wahrnehmungshorizontes ist das vermutlich die einzig denkbare, noch größere Schande: dass es herauskommen könnte.

Menschen machen Fehler. Und das ist auch gut so. Aber sie sollten dazu stehen.

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